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09.07.2020

Vertragsunterzeichnung und Auftragsvergabe Kulturmühle Parchim

Planung und Neubau der Elde-Mühle gehen an das Unternehmen HTG Hoch- und Tiefbau Gadebusch GmbH

Vertragsunterzeichnung Kulturmühle
© Landkreis Ludwiglust-Parchim

Seit 2011 bemühten sich die Stadt Parchim und der Landkreis Ludwiglust-Parchim um eine neue Spielstätte für das traditionsreiche Mecklenburger Theater. Heute wurde in der Kreisverwaltung in Parchim offiziell ein Vertrag mit der Firma HTG Hoch- und Tiefbau Gadebusch GmbH und somit der Auftrag zum Umbau der Elde-Mühle zur Kulturmühle Parchim geschlossen. Geschäftsführer Franz Gelz und Landrat Stefan Sternberg unterzeichneten den Vertrag in Anwesenheit von Bettina Martin, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur und Dirk Flörke, Bürgermeister der Stadt Parchim.

2015 wurde das Grundstück der Elde-Mühle bereits vom Landkreis erworben. 2019 wurde dann das Vergabeverfahren zum Umbau der Mühle eingeleitet. Gleich zwei Wettbewerber interessierten sich für das Projekt. Im Oktober 2019 reichte die Firma HTG Hoch- und Tiefbau Gadebusch GmbH das erste Angebot ein. Der zweite Bieter verzichtete auf eine Angebotsabgabe, aufgrund von Kapazitätsgründen. Schließlich erteilte das Landesförderinstitut M-V am 02. Juni 2020 die Grundsicherung für das Gesamtprojekt. Das finale Angebot wurde am 24. Juni 2020 eingereicht. Der Gesamtpreis der Baukosten beläuft sich nun auf 39.854.510,15 Euro. Zusätzlich wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern eine finanzielle Unterstützung für das Projekt in Höhe von bis zu 15,5 Mio. Euro in Aussicht gestellt.

Die Baumaßnahme soll im Dezember 2022 abgeschlossen sein. Der Bieter ist seit Jahren ein erfolgreiches mittelständisches Bauunternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern. Landrat Stefan Sternberg: „Ich freue mich sehr über diesen Abschluss. Mit der Kulturmühle kann der Landkreis seinem Slogan ‚Raum für Zukunft‘ gerecht werden.“

Mit dem Umbau wir ein neuer Theater- und Museumsstandort im Zentrum der Stadt Parchim von überregionaler Bedeutung entstehen. Ein Mühlenrestaurant, eine Kleinkunst-Bühne sowie die Stadtinformation sollen das neue kulturelle Zentrum ergänzen.