Aktuelle Meldungen

20.05.2019 - Stadt Ludwigslust erhält Zuwendungsbescheide

Stadt Ludwigslust erhält auf der „Mini-MELA“ drei Zuwendungsbescheide

 

Am Samstag hatten landwirtschaftliche Unternehmen gemeinsam mit dem Bauernverband Ludwigslust auf den Alexandrinenplatz nach Ludwigslust zur „Mini-MELA“ eingeladen.

Die Besucher konnten probieren, kaufen, sich informieren und Technik hautnah erleben.

Für die lokale Aktionsgruppe LEADER SüdWestMecklenburg war die Veranstaltung ein würdiger Rahmen, um der Stadt Ludwigslust einen Zuwendungsbescheid für den Aufbau eines regionalen Erzeugermarktes zu übergeben.

Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Ludwigslust und des Bauernverbandes Ludwigsluster freuen sich über die finanzielle Unterstützung aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds.

Die Lokale Aktionsgruppe hatte das Vorhaben geprüft und bewertet. Es erreichte Platz 1 der Vorhabenliste 2019 und soll bis 2020 umgesetzt werden.

Mitmachen wollen viele landwirtschaftliche Erzeuger, die auch am Samstag vertreten waren, wie z.B. die Agrargemeinschaft Holthusen oder Sanddorn Storchennest. Der Markt soll aber auch kleineren Erzeugern eine Chance bieten, ihre Produkte anzubieten.

Zusätzlich erhielt die Stadt noch weitere zwei Zuwendungsbescheide. Damit wird u.a. die Besucherlenkung- und leitung in der Stadt Ludwigslust den neuen Anforderungen angepasst und die Stadtrundgänge der Entdeckerrouten ins Englische übersetzt.

 

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Initiatoren des Vorhabens „Regionaler Erzeugermarkt“ © LAG SWM

16.05.2019 - LEADER bewegt Deutschland und Europa

Gemeinsame Pressemitteilung der LEADER-Aktionsgruppen vom 16. Mai 2019

LEADER bewegt Deutschland und Europa

321 ländliche Regionen in Deutschland und viele weitere in ganz Europa erhalten Fördermittel der Europäischen Union für innovative regionale Projekte und bewegen damit viel vor Ort.

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind drei LEADER Aktionsgruppen aktiv.

 

LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Dévelopement de l'Économie Rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume.

 

Ziel von LEADER ist es, innovative Ideen zu entwickeln, damit ländliche Regionen sich zukunftsfähig entwickeln. Dazu haben sich in den Regionen Lokale Aktionsgruppen gegründet, die sich aus Sozial- und Wirtschaftspartnern, aber auch aus Partnern der Verwaltung zusammensetzen.

 

Gemeinsam entscheiden sie über die Verwendung eines LEADER-Budgets, für das sie sich zuvor beworben haben. Das bereit gestellte LEADER-Budget reicht dabei - je nach Bundesland und LEADER-Region - von 1,5 bis über 20 Millionen Euro! Mit diesem Geld können die Ideen der Akteure vor Ort umgesetzt werden. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, müssen alle Regionen vorher ein Entwicklungskonzept verfassen. Dieses Konzept wird in der Regel mit Beteiligung der Einwohner in einem halben Jahr geschrieben. Das Konzept enthält eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, außerdem meist ein Leitbild oder eine Vision sowie Ziele und Maßnahmen. Es wird auch dargelegt, wie und wer zu welchen Bedingungen gefördert wird.

 

Den drei Aktionsgruppen Mecklenburgische Schaalseeregion-Biosphärenreservatsregion (LAG MSR), Warnow-Elde-Land (LAG W-E-L) und SüdWestMecklenburg (LAG SWM) stehen in der laufenden Förderperiode, also für den Zeitraum 2014-2020 mehr als 21 Mio. Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds zur Verfügung. Bis dato wurden mit diesen Geldern schon 190 Projekte in Angriff genommen.

 

Für Akteure, die noch eine Idee im Rahmen von LEADER umsetzen möchten, besteht noch bis Ende Mai bzw. Ende Juni (LAG W-E-L) die Möglichkeit, diese Ideen bei den Geschäftsstellen der jeweiligen LEADER-Aktionsgruppe einzureichen.

Informationen zum Auswahlverfahren und bisher erfolgreich umgesetzten Projekten erhalten Sie auf den Internetseiten der Aktionsgruppen unter www.kreis-lup.de/leader.

 

Gefördert werden auch regionale AnsprechpartnerInnen, RegionalmanagerInnen, die die Ideen der Einwohner aufnehmen, mit ihnen qualifizieren und bei der Umsetzung begleiten. So werden nicht nur einzelne Vorhaben losgelöst voneinander unterstützt, sondern Projekte miteinander vernetzt, auch über LEADER-Regionen hinweg.

 

Vielleicht haben Sie keine Idee, was Europa alles für uns tut, aber Europa ist Alltag. Es sind nicht nur die freien Grenzen und die gemeinsame Währung, es sind gemeinsame Wertevorstellungen, die hier erarbeitet werden. Jede Region hat die Möglichkeit sich durch selbstbestimmte Entwicklungsschwerpunkte und eigene Ideen zu profilieren und positiv zu entwickeln - für ein nachhaltiges und demokratisches freies gemeinsames Europa, das sich auch in Zukunft für Ihre/ unsere Region und die Menschen, die darin leben, engagiert.

Wollen auch Sie dazu beitragen und eine Idee verwirklichen? Wenden Sie sich direkt an die Regionalmanagerin der betreffenden Aktionsgruppe. Die Kontaktdaten finden Sie ebenfalls unter www.kreis-lup.de/leader.

16.05.2019 - Internationaler Museumstag am 19. Mai 2019

Internationaler Museumstag am 19. Mai 2019

Der regionale Museums- und Ausstellungsverbund ist dabei

 

Am Sonntag öffnen die Museen unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“  ihre Türen.

 

Neben Ausstellungen, Lesungen und Führungen durch ihre Häuser erwarten die Besucher auch Gespräche mit Künstlern, Autoren oder den Hütern der Vergangenheit, wie Harald Ringstorff die Aufgabe der Museen anlässlich des Internationalen Museumstages 2007 bezeichnet hat. Er hat aber auch verwiesen, dass die Museen das Spiegelbild unserer kulturellen Gegenwart und Visionäre der Zukunft sind. Trefflicher kann die Bedeutung unserer Museen nicht hervorgehoben und die oft ehrenamtliche Arbeit gewertschätzt werden.

 

Nehmen Sie sich Zeit für eine Reise durch unsere Region. In Boizenburg erwartet Sie zusätzlich das Hafenfest, in der Gillhoff-Stuv stehen Mitglieder der Gillhoff-Gesellschaft Rede und Antwort, das Regionalmuseum Hans-Joachim Bötefür in Kaliß und das Informationszentrum für das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V laden zu Fotoausstellungen ein. Das Burgmuseum Neustadt-Glewe bietet eine Ausstellung von Christa Schenk und die Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin eine Sonderausstellung zur Wiederaufnahme des Postverkehrs in Mecklenburg und Hamburg nach dem Zweiten Weltkrieg an.

 

Die einzelnen Angebote haben wir für Sie in einer Übersicht zusammengefasst. Download HIER.

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24.04.2019 - Ein Podcast für die Griese Gegend

Podcast gestartet:

Viel Wissenswertes über die Griese Gegend und das Wendland

 

Seit Kurzem gibt es einen eigenen Podcast für die Griese Gegend und das Wendland: den elbe505-Podcast. Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen oder zum Einschlafen: das Bürgerwissen und die Geschichten der regionalen Website elbe505.de, die Ende letzten Jahres online gegangen ist (wir berichteten), gibt es jetzt auch zum Mitnehmen und Nachhören.

 

Die erste Podcast-Folge ist ein Interview mit dem früheren Kreisarchäologen Dr. Arne Lucke zum "Vampir-Glauben im Wendland". In der zweiten Episode erzählt Christa Krause, eine Urenkelin eines Müllers, von der früheren fünfflügeligen Mühle bei Malliß. Von der Artenvielfalt in der Elbtalaue schwärmt der Landschaftsökologe Oliver Schumacher in der dritten Folge. Und erst zu Ostern gab es eine neue Folge: ein Interview zu den „Rundlingsdörfern im Wendland“ mit Ilka Burkhardt-Liebig und Adrian Greenwood vom Rundlingsverein.

 

Bis Juni 2020 gibt es alle zwei Wochen eine neue Folge mit Menschen aus dem Wendland und der Griesen Gegend, die ihr Wissen zur Geschichte, Natur und Kultur teilen.

 

Der Podcast ist kostenfrei über alle gängigen Plattformen abrufbar: iTunes, Spotify, oder Podcast.de.

Weitere Infos gibt es auch unter www.elbe505.de/podcast.

 

Podcast elbe505 auf dem Smartphone 01

© LK LUP


Hintergrund

Was ist ein Podcast?

Ein Podcast ist eine Serie von meist abonnierbaren Audio- oder Videodateien. Es gibt keine festen Sendezeiten, man spricht auch von Audio (oder Video) "on demand". Man kann Podcasts auf mobile Geräte (Smartphone, Tablet),  aber auch auf den PC herunterladen. Das Abonnieren und Herunterladen von Podcasts ist kostenlos.

Was bedeutet "elbe505"?

Elbe505 verweist auf den Elbkilometer 505. Hier quert die Dömitzer Straßenbrücke die Elbe und verbindet das Wendland auf der niedersächsischen und die Griese Gegend auf der mecklenburgischen Elbseite miteinander.

Elbe505.de heißt darum auch eine regionale Website, die umfangreiches Bürgerwissen von beiderseits der Elbe sammelt – und die gerne weiter wachsen darf. Eigene Fotos, Textbeiträge, aber auch Audios und Videos können jederzeit auf dem Portal elbe505.de hochgeladen und damit mit anderen geteilt werden.

Entstanden sind die Elbe505-Podcast und die Website im Rahmen des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding“.

12.04.2019 - Forum SPORT in Ludwigslust

Willmann, Thomas: Ein reger Austausch von Ideen. "Forum Sport" feiert gelungene Premiere, in SVZ Schweriner Volkszeitung, 08.04.2019, https://www.svz.de/sport/lokaler-sport/lokaler-sport-ludwigsluster-tageblatt/ein-reger-austausch-von-ideen-id23317207.html (16.04.2019)

Ein reger Austausch von Ideen

Forum SPORT feiert gelungene Premiere

„Das ist ja schön voll hier – da kann ich ja gleich wieder gehen“, scherzte Stefan Sternberg mit einem Blick durch den Kreistagssaal in Ludwigslust. Der Landrat des Kreises Ludwigslust-Parchim blieb dann aber doch und mischte sich gleich unters „Volk“. Das waren in diesem Fall die gut 100 Teilnehmer des „Forums SPORT“, das der Kreissportbund (KSB) Ludwigslust-Parchim gemeinsam mit der Schule der Landentwicklung MV und der lokalen Aktionsgruppe Leader SüdWestMecklenburg organisiert hatte. „Wir haben dieses Format, Ideen und Ergebnisse öffentlich zu präsentieren und zu diskutieren, zum ersten Mal gewählt. Ich hoffe, dass das ein Beginn ist. Dass erkannt wird, dass man mit Beteiligung der Basis im Ehrenamt viel erreichen kann“, verbindet KSB-Geschäftsführerin Kriemhild Kant schon die ein oder andere Erwartung mit dieser Premiere.

Ausgehend von einem 2016 ins Leben gerufenen Leitprojekt erfüllten Sportvereine, die sich in der Folge für eine aktive Beteiligung entschieden hatten, das Motto: „Versuchs doch mal...“ mit Leben. Die Einzelprojekte wurden individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche des jeweiligen Vereins zugeschnitten. Über allem stand das zentrale Anliegen: „Wie kann ich meinen Verein zukunftsfähig gestalten?“ Mitgliedergewinnung, Marketing und Sponsoring, Jugendbeteiligung, digitale Kommunikation, Kooperationen mit anderen Vereinen… – das Spektrum war breit gefächert.

Insbesondere der „Markplatz der Ideen“, der sich der Kurzvorstellung der Vereinsprojekte anschloss, löste den erhofften regen Gedankenaustausch aus. An den großformatigen Aufstellern setzten eifrige Diskussionen ein. „Das ist eine gute Sache. Jeder kann sich hier etwas herauspicken. Etwa wenn es um die große Problematik geht, neben neuen Mitgliedern auch ehrenamtliche Trainer und Übungsleiter zu gewinnen“, sagte Juliane Lüpken, Vorstandsmitglied vom Wittenburger SV. Benjamin Lau, Trainer des FSV Schwerin, interessierte sich vor allem für das Thema Sponsoring: „Ich finde das richtig gut, wie der Hagenower SV das angepackt hat.“ Für Andreas Nath, Vereinssportlehrer beim SC Parchim, ist „die Netzwerkarbeit, das Miteinander der Vereine, das A und O. Du hast hier die Ansprechpartner für ganz verschiedene Projekte vor Ort.“

Die vielen Fragen rund um das Ehrenamt, die in den verschiedenen Runden aufkamen, versuchte Ute Fischer-Gäde als Moderatorin der abschließenden Podiumsdiskussion zu bündeln. Einig waren sich Torsten Haverland, Geschäftsführer des Landessportbundes, und Thomas Wien, KSB-Vorstandsmitglied und Vereinsvorsitzender des SC Parchim, in einem Punkt: „Entbürokratisierung darf nicht nur ein Schlagwort bleiben, sondern muss gelebt werden. Was das teilweise für Blüten treibt, was Vereine da nachweisen müssen…“ Thomas Reimann, Referatsleiter aus dem Landwirtschaftsministerium MV, äußerte sein volles Verständnis, machte aber zumindest in puncto Förderprogramme wenig Hoffnungen: „Die Mittel kommen aus verschiedenen Quellen – Kreis, Land oder EU. Und jeder hat eigene Vorgaben, wie das zu laufen hat. Da gibt es keine großen Spielräume zur Vereinfachung.“

Lautstarken Beifall erntete Stefan Sternberg, der zwar als Landrat eingeladen war, aber auch als Vorsitzender der Landessportjugend voll im Stoff steckte. Keine Institution sei so stark wie das Ehrenamt als eine der ganz wichtigen Säulen unserer Gesellschaft. „Bei meinen Reisen durch den Landkreis habe ich viele, tolle kleine Vereine entdeckt, die wir noch sichtbarer machen müssen. Jeder Sportverein ist doch eine schlafende Schönheit.“

Die Organisatoren fühlten sich durch Resonanz und Verlauf dieses ersten „Forums SPORT“ bestätigt. „Wenn die Vereine heute für sich etwas mitnehmen, ist der Zweck voll erfüllt“, resümierte Kriemhild Kant. Und Henning Bombeck von der Schule der Landentwicklung MV begeisterte sich für die Idee, „mit den Ergebnissen dieser Projekte als Wanderausstellung durch die Rathäuser zu ziehen, als Hilfestellung für die Vereine, die sich bewegen wollen“.

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Großes Interesse und reger Austausch (Fotos © KSB)

04.04.2019 - Europa ganz regional – LEADER-Aktionsgruppen treffen sich in Güstrow

Pressemitteilung Nr. 071/2019 des Ministeriums für Landwirtschaft und Umwelt MV vom 04.04.2019

„Ohne die Europäische Union und ihre Förderpolitik hätte Mecklenburg-Vorpommern in den zurückliegenden 30 Jahren niemals diese Entwicklung nehmen können. Die Finanzhilfen für die Entwicklung der ländlichen Räume spielen dabei eine wichtige Rolle. Mit dem Geld wollen wir die zentralen Orte so entwickeln, dass alle Menschen im Umkreis von höchstens ca. 10 km² alle Angebote der Daseinsvorsorge erreichen können oder diese zu ihnen kommen. Es geht also darum den demografischen Wandel kreativ zu organisieren und Lösungen für eine gute Erreichbarkeit zu schaffen. Ein wichtiger methodischer Ansatz sind die lokalen LEADER-Aktionsgruppen, in denen Menschen Prozesse vor Ort nach dem Bottom up-Ansatz anschieben und mitgestalten können“, sagte Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus heute auf der Landeskonferenz der LEADER-Aktionsgruppen Mecklenburg-Vorpommerns in Güstrow.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es 14 LEADER-Regionen, die den ländlichen Raum des Landes flächendeckend erfassen. In jeder Region entscheidet eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) innerhalb eines zugewiesenen Jahresbudgets selbst, welche örtlichen Initiativen zur Entwicklung der Infrastruktur ihrer Region gefördert werden (Bottom-up-Prinzip). Unterstützt werden die rund 400 ehrenamtlichen Mitglieder der LAGn von je einem Regionalmanagement, das die örtlichen Initiativen berät. Knapp 20 Prozent der eingereichten Ideen konnten bisher zu einem bewilligten Projektantrag geführt werden.

Zentrales Anliegen der LAGn ist die Verbesserung der Daseinsvorsorge. In die Projekte dieses Handlungsfeldes flossen etwa 40 Prozent der LEADER-Mittel. Sie betreffen beispielsweise Dorfgemeinschaftshäuser, Treffpunkte, Gesundheitszentren, Spiel- und Bewegungsplätze, altersgerechten Wohnraum und Mobilitätsprojekte.

Knapp die Hälfte der bewilligten Mittel fließt in die Verbesserung der touristischen Infrastruktur auf dem Lande. Häufig sind sie mit Natur- und Kulturprojekten sowie regionaler Wertschöpfung verknüpft. Ein Fünftel der Mittel werden für Projekte des Handlungsfeldes Bildung verwendet. Beispiele sind Multimedia-Bibliotheken, Umweltbildungshäuser, Werkräume in Kitas. Ebenfalls ein Fünftes der Mittel förderte den Denkmalschutz.

„Derzeit kann ich noch nicht sagen, wie es mit LEADER in der neuen Förderperiode ab 2021 weitergeht, da die erforderlichen Rechtsregelungen zwischen EU, Bund und den Ländern noch nicht geklärt sind “, sagte Backhaus. „Somit steht 2020 vorerst letztmalig ein Budget zur Verfügung.“ Aber angesichts der Bedeutung und der bisherigen Leistungen werde er sich dafür einsetzen, dass es zu Übergangsregelungen kommt, die eine Kontinuität des LEADER-Programms in MV gewährleisten, so der Minister.

 

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Unsere Strategie - kurz gefasst

L      Lebendig präsentiert sich unsere Region im Südwesten
        Mecklenburg-Vorpommerns im Landkreis Ludwigslust-Parchim.
        Das ist erklärtes Ziel der Strategie lokaler Entwicklung der
        Lokalen Aktionsgruppe „SüdWestMecklenburg“.

E      Europa ist bei uns. Die Akteure nutzen die Fördermöglichkeiten
        des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum
        Mecklenburg-Vorpommerns 2014 bis 2020 (EPLR M-V 2014 -
        2020) mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds
        für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) gezielt für
        die Sicherung der Daseinsvorsorge, die Unterstützung
        regionaler Wertschöpfung und die Gestaltung eines attraktiven
        Lebensumfeldes.

A      Aktiv, gemeinsam mit den Akteuren der Region sucht die
        Aktionsgruppe nach angepassten Lösungen, um dieses Ziel zu
        erreichen. Mehr als 100.000 Menschen, die im Aktionsraum
        leben, sollen davon profitieren.

D      Dörfer prägen unsere Region. Die 80 Kommunen des
        Aktionsraumes verfügen über großes Potenzial.
        Schützenswerte Naturräume und interessante Kulturgeschichte
        werden sich in vielseitigen Freizeit- und Erlebnisangebote für
        alle Generationen widerspiegeln.

E      Ehrenamtliches Engagement ist Grundpfeiler für das Meistern
        der Herausforderungen des demografischen Wandels. Die
        Lokale Aktionsgruppe „SüdWestMecklenburg“ wird die Vereine
        dabei unterstützen.

R      Regionale Netzwerke sorgen für eine enge Verbindung der
        Akteure und treiben eine angepasste und koordinierte
        Entwicklung voran. Das kommt allen zugute.

 

S      Sozial und engagiert,

W     wegweisend ohne soziale Barrieren,

M      mobil und damit aktiv

sind Merkmale unserer Strategie für ländliche Entwicklung, mit der wir uns am Wettbewerb des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Auswahl lokaler Aktionsgruppen zur Umsetzung der Fördermaßnahme LEADER des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern 2014 - 2020 bewerben.

Unser Netzwerk von repräsentativen Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Vertretern öffentlicher Institutionen, möchte an die 20-jährige erfolgreiche Zusammenarbeit anknüpfen und auch künftig aktiv zur Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen.

>>Strategie für lokale Entwicklung 2014 - 2020 Lokale Aktionsgruppe LEADER "SüdWestMecklenburg"

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Die Mitglieder der LAG 'SüdWestMecklenburg' © A. Freiler
LEADER SWM intern

Anmeldedaten eingeben:

Lokale Aktionsgruppe
Logo LAG SWM

Ansprechpartnerin:
Regionalmanagerin
Ingrid Herrmann
Tel.:  03871 722-6010
Fax.: 03871 722-77-6010

Sophie Maletzki
Tel.:  03871 722-6011
Fax:  03871 722-77-6011

E-Mail: leader@kreis-lup.de
Standort:
Dienstgebäude Garnisonsstr. 1, 19288 Ludwigslust


Postanschrift:
Geschäftsstelle LEADER LAG SüdWestMecklenburg
c/o Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD 60–Regionalmanagement und Europa
Postfach 1263, 19362 Parchim

Termine

Projektideen können nur noch bis zum 31.05.2019 eingereicht werden. >>mehr

 19.06.2019: LAG-Beratung (9:00 - 12:00 Uhr)

 


LEADER-Aktionstage 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

LEADER in MV

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© Arbeitskreis LEADER MV

LEADER in Mecklenburg-Vorpommern - Europa ganz regional

Die LEADER-Broschüre ist im April 2019 erschienen und enthält neben allgemeinen Informationen zur Förderperiode 2014-2020 auch Porträts der einzelnen LEADER-Regionen Mecklenburg-Vorpommerns mit interessanten Projektbeispielen.

 

Download: LEADER-Broschüre

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Landkreis Ludwigslust-Parchim
Lokale Aktionsgruppe SüdWestMecklenburg
Hintergrundbild: Günther Schulz

Das Vorhaben "Arbeit der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) "SüdWestMecklenburg" wird im Rahmen der Maßnahme "19.4 Laufende Kosten der LAG und Sensibilisierung für die Strategie für lokale Entwicklung" des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum Mecklenburg-Vorpommern 2014 bis 2020 gefördert, die zum Schwerpunkt "6B: Förderung der lokalen Entwicklung in ländlichen Gebieten" beiträgt.