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18.04.2017

Die Woche – Junges Staatstheater Parchim

vom 24. April 2017 bis zum 30. April 2017

2017-04-18
Efeu und die Dicke" mit Martin Klinkenberg und Carolin Bauer. © Silke Winkler

Montag, 24. April 2017, 11.55 Uhr, Rostock, Gymnasium Reutershagen

FAUST – EIN SOLO

nach J.W.v. Goethe von Thilo Schlüßler

Faust, Mephisto, Gretchen, Marthe Schwerdtlein, Wagner, Valentin, Hexe, Schüler, Lieschen, Direktor, Dichter, lustige Person, Erzengel, der Herr, Erdgeist, Chor, der Engel, Chor der Weiber, Chor der Jünger, Spaziergänger aller Art, Geister, lustige Gesellen, Hexentiere, böser Geist, Stimme von oben, ein Pudel – alles Rollen aus Goethes „Faust“, die einem großen Theater die Beschäftigung eines ganzen Schauspielensembles garantieren. Das Mecklenburgische Landestheater Parchim hat diese Bürde einem einzigen Kollegen überlassen. In einer rasanten Stunde präsentiert er des Meisters größtes Werk mit Witz, Pathos und großer Nähe zum Zuschauer. Mit Nils Höddinghaus

 

 11.00 Uhr / 13. 00 Uhr , Schwerin, E-Werk

EFEU UND DIE DICKE

Von Mauro Guindani

...ein Clownsstück fürMenschen von 6 – 106

Zwei Clowns (Martin Klinkenberg, Carolin Bauer) sind grundverschieden. Der eine ist temperamentvoll und draufgängerisch, der andere  dagegen eher ängstlich und nachdenklich. Vergeblich versuchen die Freunde, sich gegenseitig ihre geheimen Wünsche und Gefühle verständlich zu machen. Erst mithilfe des alten Mythos Orpheus und Eurydike, den sie sich als "Efeu und die Dicke" zu eigen machen, kommen sie einander näher. Da ist von Liebe und Sehnsucht die Rede, aber auch von Trauer, Angst und Tod. Und doch: Auch das Lachen kommt keinesfalls zu kurz.

 

Dienstag, 25. April 2017, 11.00 Uhr / 13.00 Uhr, Schwerin, E-Werk

Schlafen Fische?

Von Jens Raschke

"Letzten Montag ist Jette zehn geworden. Zehn. 'Das ist eine Eins mit einer Null dahinter', weiß Jette (Carolin Bauer). Jettes Papa sagt, das nennt man 'zweistellig'. Schon ein komisches Gefühl irgendwie, zweistellig zu sein. Findet Jette. 'Es gibt Leute, die werden sogar dreistellig. Einhundert Jahre. Und noch mehr! Wie diese Riesenschildkröten im Zoo.' Jettes Bruder Emil ist nur sechs geworden. Das ist bloß einstellig. Jette erzählt uns, wie das so war, als Emil krank wurde und dann plötzlich nicht mehr da war. Sie erinnert sich an die Zeiten davor, an schöne Urlaube mit der Familie, an die üblichen Neckereien zwischen Geschwistern und an all die Fragen, die sie ihren Eltern stellte und auf welche diese nie eine Antwort hatten. Können Blindschleichen niesen? Wieso ist die Sonne so heiß? Und was ist das eigentlich, 'sterben'? Was passiert mit uns, wenn wir 'tot' sind? Ist der Tod wirklich der 'große Bruder des Schlafes'? Und überhaupt: Schlafen Fische eigentlich auch? Und werden die schwarzen Wutwolken, die Jette seit einem Jahr malt, eines Tages wieder heller werden? Müssen sie das überhaupt?

 

Freitag, 28. April 2017, 19.30 Uhr, Theatergaststätte (ausverkauft)

VORPREMIERE
Dangerous Obsession – Gefährliche Belagerung

von N. J. Crisp Deutsch von Renate und Christian Quadflieg

Es sollte ein ganz normaler, ruhiger Abend zu zweit werden - als plötzlich ein fast schüchtern auftretender, sympathischer Fremder im Wintergarten des Ehepaars Driscoll auftaucht. Was mit einer freundlichen Plauderei beginnt, wird zu einem wahren Alptraum. Dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit werden ans Tageslicht gezerrt. Ein mysteriöser Autounfall forderte ein Menschenleben.Was ist damals geschehen? Wer lügt in dem Spiel? Sinnt der Ankläger zu Recht auf Rache? Oder sind Sally und Marc Opfer eines Verrückten?

Inszenierung: Franziska Ritter
Ausstattung: Susanne Ruppert
Mit: Julian Dietz, Marlene Eiberger, Nils Höddinghaus

 

Samstag, 29. April 2017, 19.30 Uhr, Theatergaststätte (ausverkauft)

PREMIERE
Dangerous Obsession – Gefährliche Belagerung

von N. J. Crisp Deutsch von Renate und Christian Quadflieg