Zurück zur Listenansicht

03.02.2016

Laufen für einen guten Zweck

Eldenburg-Gymnasiasten spenden 1600,- € für die Nepalhilfe

Bei der Scheckübergabe (v. l.) Dr Wenzel, die Schülersprecherinnen Fenja Staal und Christin Kücken, Herr Schwarz, Herr Vorhauer
Bei der Scheckübergabe (v. l.) Dr Wenzel, die Schülersprecherinnen Fenja Staal und Christin Kücken, Herr Schwarz, Herr Vorhauer © Foto: Eldenburg-Gymnasium Lübz

Schon im letzten Sommer hatten die Lübzer Gymnasiasten beschlossen, dass ein Teil des bei ihrem Spendenlauf zusammen gekommenen Geldes dieses Jahr an den Verein Nepalmed e. V. gehen sollte. Jetzt war es endlich soweit, die Spende von 1600,- EUR wurde von den Schülersprecherinnen an Dr. Wenzel aus Parchim übergeben.

Bei der Übergabe des symbolischen Schecks betonten der Schulleiter, Herr Schwarz, und der Vorsitzende des Schulfördervereins, Herr Vorhauer, dass der Einsatz und die Lauflust der Schüler Grund genug sei, stolz zu sein. Denn die von den Schülersprecherinnen verkündeten Zahlen sprechen für sich: zusammen liefen alle Teilnehmer in einer Stunde mehr als 3000 Runden, das brachte dieses Mal Spenden von mehr als 8.000,- € ein. Wie jedes Jahr geht ein Teil davon an ein von Schülern vorgeschlagenes Projekt, der Rest wird je zur Hälfte an die Klassenkassen weitergereicht und für die Ausgestaltung des Gemeinschaftslebens an der Schule verwendet. In den vergangenen Jahren konnten von dem Geld auch schon der Bau einer Schule in Gambia und das Kinderhospiz in Greifswald unterstützt werden.

Es ist am Gymnasium bereits eine kleine Tradition, dass im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Halbjahres die ausgewählte Hilfsorganisation mit einem Vortrag ihre Arbeit vorstellt. Dr. Wenzel zeigte in beeindruckenden Bildern nicht nur, wo und warum nach den verheerenden Erdbeben des letzten Jahres in Nepal medizinische Hilfe dringend gebraucht wird. Als guter Kenner des Landes, der schon seit mehreren Jahren immer wieder in das Land im Himalaya reist, konnte er den Schülern auch dessen Natur und Kultur nahe bringen. Nachdem er zunächst als begeisterter Bergsteiger das „Dach der Welt“ erkundet hatte, bewegten ihn die dort erlebte Armut und die überall deutliche medizinische Notlage dazu, sich persönlich einzusetzen und regelmäßig in den kleinen Hospitälern des Hochlandes ehrenamtlich mitzuarbeiten. Die Bilder von der Arbeit und den Patienten in dem kleinen Krankenhaus, von den durch die Erdbeben angerichteten Zerstörungen machten allen Zuhörern sehr deutlich, dass ihre Spende gut angelegt sein wird.