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19.09.2017

Üben für den Ernstfall

Soldaten und Landkreis stellen Meldewege während eines Stromausfall nach / Bundeswehr ist wichtiger Partner beim Katastrophenschutz

2017-09-19 Stabsübung Arche
Landrat Rolf Christiansen (2.v.l.), Oberstleutnant Christian Rosenkranz (2.v.r.) sowie die Fachdienstleiter Brand- und Katastrophenschutz Jessica Markmann und Thomas Schmidt erörtern während der Stabsübung Arche 2017 die Lage im Landkreis Ludwigslust-Parchim. © Landkreis Ludwigslust-Parchim

Im Haus der Kreisverwaltung in Ludwigslust herrscht derzeit Ausnahmezustand.  Übungshalber. Im Rahmen von „Arche 2017“, einer Stabsrahmenübung des Landeskommandos Mecklenburg Vorpommern der Bundeswehr, wird bis Donnerstag für den Ernstfall geübt. In Ludwigslust stellen 14 Soldaten des Kreisverbindungskommandos (KVK) unter der Leitung von Oberstleutnant Christian Rosenkranz  in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises Ludwiglust-Parchim  Meldewege, Prozesse und Entscheidungssituationen im Katastrophenfall nach, um für den Ernstfall bestmöglich gewappnet zu sein. 

Im konkreten Übungsfall „Arche 2017“ führten schwere Unwetter zu längeren Stromausfällen in verschiedenen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns.  „Eine schwierige Lage, die nicht einfach zu handhaben ist“, urteilt Landrat Rolf Christiansen, der sich heute (19.09.2017) einen Überblick über die Stabsübung verschaffte. „Die Bundeswehr ist ein wichtiger Partner des Katastrophenschutzstabes des Landkreises. Gerade in Notsituationen ist eine reibungslose Zusammenarbeit zwingend erforderlich, um Schäden für die Bevölkerung möglichst gering zu halten“, sagt Landrat Christiansen. Nicht zuletzt beim Elbehochwasser in den Jahren 2002, 2011 und 2013 habe sich die enge, zuvor auch in Übungen erprobte Zusammenarbeit mit der Bundeswehr bestens bewährt.