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11.01.2017

Geflügelpest bei einem Wildvogel auf der Schwaneninsel im Schweriner See festgestellt

Landkreis Ludwigslust-Parchim weist Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet aus / Allgemeinverfügung mit Beschreibung aller Schutzmaßnahmen im Internet veröffentlicht

Nach Feststellung der Geflügelpest vom Subtyp H5N8 bei einer Möwe auf der Schwaneninsel im Schweriner See hat der gemeinsame Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Landkreises Ludwigslust-Parchim und der Landeshauptstadt Schwerin eine Tierseuchenbehördliche Allgemeinverfügung über Schutzmaßnahmen für das Fundgebiete erlassen. Um den Fundort des toten Vogels wurden ein Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet mit einem Radius von zehn Kilometern festgelegt.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung ist jetzt im Internetportal des Landkreises veröffentlicht. Darin sind sämtliche Schutzmaßnahmen sowie die geografische Lage des Sperrbezirks und des Beobachtungsgebiets detailliert beschrieben.

Welche Ortschaften in einem Sperrbezirk oder einem Beobachtungsgebiet liegen, können Geflügelhalter auch mit Hilfe einer interaktiven Landkarte auf der Internetseite des Landkreises Ludwigslust-Parchim ermitteln, indem sie ihre Adresse in ein Suchfeld am oberen Rand der Karte eingeben.

Zuletzt war der für Wild- und Hausgeflügel hoch ansteckende Erreger H5N8 in der ersten Januarwoche bei einer Schneegans im Schweriner Zoo  und bei einem Silberreiher auf der Insel Tannenwerder im  Ostorfer See nachgewiesen worden. Die in diesem Zusammenhang ausgewiesen Sperrgebiete und das Beobachtungsgebiet gelten weiterhin und reichen bis in den Landkreis Ludwigslust-Parchim hinein. Im gesamten Landkreis und in der Landeshauptstadt gilt weiterhin die am 11. November 2016 angeordnete Aufstallungspflicht für Geflügel.

Insgesamt werden im  Landkreis Ludwigslust-Parchim mehr als drei Millionen Stück Geflügel gehalten, darunter Hühner, Puten, Gänse und Enten. In der Landeshauptstadt Schwerin sind es etwa 16.200 Stück Geflügel.

Weitere Informationen hier auf der Internetseite des Landkreises