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Innovative Ideen gesucht

Fokusregion "Griese Gegend-Elbe-Wendland" lobt innerhalb des Bundesforschungsprojektes Ideenwettbewerb aus

Bis zum 15.05.2017 möchte sie auf diesem Weg innovative und nachhaltige Ideen, Projekte oder Handlungsansätze identifizieren und alle Interessierte motivieren, sich in den nächsten Jahren gemeinsam daran zu beteiligen, die Region im Schwerpunktfeld Kulturlandschaft zukunftsfähig zu gestalten. Die Vorhaben sollen nicht nur die physischen Aspekte der Landschaft, sondern auch die ökonomischen, sozialen und kulturellen Qualitäten berücksichtigen und so der aktiven Bewältigung der Herausforderungen, z.B. der demografischen Entwicklung bei sich verändernden Familien- und Versorgungsstrukturen dienen.
Gefragt sind neue Ideen im nicht investiven Bereich, die z.B.

  • die regionale Wertschöpfung fördern,
  • die Region als erlebenswerten Kultur- und Naturraum erhalten und vermarkten und so

helfen, die Lebensqualität zu sichern. Hier erfahren Sie >>mehr

Teilnahmebogen

Aktuelles

11.04.2017 - Zukunftswerkstatt am 03.05.2017 in Dömitz

"Kooperationsraum Griese Gegend-Elbe-Wendland"

Wann?         Mittwoch, 03. Mai 2017, 16.00 Uhr
Wo?             Aula des Schulzentrums der Stadt Dömitz

Wer ist eingeladen?
Der Workshop richtet sich an alle Akteure aus Netzwerken, Vereinen, der Verwaltung aber auch Einzelpersonen, die an einer die Ländergrenze überschreitenden Zusammenarbeit interessiert sind.

Worum geht es?
Im Rahmen des Bundesforschungsprojekts „Regiobranding - Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika" arbeiten die Landkreis Ludwigslust-Parchim und Lüchow-Dannenberg als Fokusregion „Griese Gegend - Elbe - Wendland" zusammen. Sie bilden einen „Kooperationsraum".

Die Zusammenarbeit über die Grenzen der Bundesländer hinweg beinhaltet dabei Herausforderungen, hat aber auch einen gewissen Reiz und kann neue Wege aufzeigen.

Zusammen Neues wagen, darum geht es im Workshop „Kooperationsraum Griese Gegend - Elbe - Wendland". Wie denkt die „andere Seite"? Wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede? Welche Projekte können zusammen angegangen werden?

Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns auf dem Workshop beschäftigen.

Weitere Informationen folgen in Kürze.

29.03.2017 - Zukunftswerkstatt im Haus des Waldes Kaliß - Bitte weitersagen!

Sie engagieren sich für die Griese Gegend, haben eine gute Idee und suchen Verbündete für die Umsetzung oder sind einfach nur neugierig - dann sind Sie genau richtig, um mit uns am 26.04.2017 Zukunfts(t)räume für die Griese Gegend zu entwickeln.

Was macht die Griese Gegend lebens- und erlebenswert?
Wie kann ein gemeinsames erfolgreiches Innen- und Außenmarketing aussehen?
Wie können die zahlreichen Einzelinitiativen gebündelt und qualifiziert werden?

Wir, das sind die LEADER-Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg" und der Landkreis Ludwigslust-Parchim mit dem Bundesforschungsprojekt "Regiobranding-Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika".

Im Rahmen von LEADER und Regiobranding sind zahlreiche Aktivitäten möglich. So arbeiten die Museen und Ausstellungen der Griesen Gegend bereits seit einem Jahr erfolgreich im gleichnamigen regionalen Museumsverbund zusammen. Die LEADER-Aktionsgruppe möchte einen Fotowettbewerb ausloben und sucht dafür Verbündete.

Zahlreiche Akteure erhielten zur Umsetzung Ihrer Ideen bereits eine finanzielle Unterstützung aus dem LEADER-Budget, wie z.B. Biber "Jesse" Tours, das geplante Umweltbildungszentrum "Hof Griese Gegend" oder die Erlebnisradwege "Raseneisensteinweg" und "Sakrale Bauten der Griesen Gegend" oder wollen eine Förderung beantragen.

Haben Sie ein Thema, das unbedingt diskutiert werden sollte oder Fragen zur Zukunftswerkstatt - wir sind für Sie da und freuen uns auf Ihre Hinweise und Ihre Anmeldung bis zum 20.04.2017:

Geschäftsstelle der LAG LEADER SüdWestMecklenburg
Telefon: 03871 722 6010
leader@kreis-lup.de

20.03.2017 - Regionaler Museumsverbund "Griese Gegend" in den Medien

Die Mitgliederversammlung des regionalen Museums- und Ausstellungsverbundes "Griese Gegend" fand am 15.03.2017 in der Burg Neustadt-Glewe statt.

Dazu wurde unter dem Thema "Künftig noch besser sichtbar sein" ein Beitrag im Regionalfernsen TV Schwerin gesendet.
Hier erfahren Sie >>mehr.

oder

der Beitrag in der SVZ - Ludwigsluster Tageblatt "Kultur für Einwohner und Touristen" >>mehr

oder

der Beitrag im "Landkreisboten" - "Zeit für eine Reise durch die Region" >>mehr

16.03.2017 - Mitgliederversammlung Museumsverbund in Neustadt-Glewe

Museen und Partner des regionalen Museums- und Ausstellungsverbundes Griese Gegend wollen außergewöhnliche Begegnungen und Erlebnisse bieten

„Kulturelle Bildung bedeutet Bildung zur kulturellen Teilhabe. Kulturelle Teilhabe bedeutet Partizipation am künstlerisch kulturellen Geschehen einer Gesellschaft...“ (vgl. Ermert 2009). Kulturelle Bildung ist immer im Kontext sowohl des lebenslangen Lernens als auch im interkulturellen Diskurs zu sehen. Jede Region hat ihre Eigenarten, ihre Traditionen, Highlights, die u.a. in Museen gesammelt, bewahrt, aber auch gehoben werden. Museen und Ausstellungen sind somit ein wichtiger Faktor der kulturellen Bildung und der Bewahrung des kulturellen Erbes.

Innerhalb des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding - Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ wird nach Möglichkeiten gesucht, die Identifikation der Bürger mit der Region und ihrer Kulturlandschaft zu intensivieren. Aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim gehören die Kulturlandschaften Griese Gegend und mecklenburgisches Elbetal, in denen es eine Reihe kleiner, zum Teil ehrenamtlich geführter Museen gibt, zum Untersuchungsraum. Bereits 2003 hatten sich rund um Ludwigslust einige Museen zusammengeschlossen und die Potenziale einer gemeinsamen Vermarktung erkannt, ein gemeinsames Konzept erarbeitet und einige Maßnahmen, z.B. einen gemeinsamen Museumsflyer umgesetzt oder ihre Ausstellungen modernisiert und den heutigen Erwartungen angepasst. Unterstützt und gefördert wurden viele dieser Maßnahmen im Rahmen von LEADER-Projekten.

Um die Rolle der Museen und Ausstellungen für die kulturelle Entwicklung der Orte zu befördern, organisierten mehrere Museumsleiter und die Städte Hagenow und Ludwigslust unter Leitung von Henry Gawlick mit Unterstützung der LEADER-Aktionsgruppe „SüdWestMecklenburg“ im November 2015 einen Workshop zum Thema „Quo vadis Museumsverbund Ludwigslust-Hagenow“. Als Gast war der Museumsverbund Lüchow-Dannenberg e.V. eingeladen worden, der über seinen Verbund und die Arbeitsinhalte berichtete.

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass sie ihre vorhandenen Ressourcen bündeln und eine schnelle Wiederbelebung des Verbundes wollen. Bereits im Februar 2016 wurde z.B. darüber diskutiert, wie die Zusammenarbeit organisiert werden könnte. Die Entscheidung fiel für einen freiwilligen Zusammenschluss der Museen und Ausstellungen im „Regionalen Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend“. Der Aufbau der Zusammenarbeit wird zunächst im Rahmen des Bundesforschungsprojektes begleitet und auch die Lokale Aktionsgruppe LEADER „SüdWestMecklenburg“ unterstützt und berät den Museumsverbund.

Ein Sprecherrat soll den Verbund nach außen vertreten. Henry Gawlick vom Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und Alte Synagoge Hagenow wird dabei von Ramona Ramsenthaler, Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin, Henrik Wegner, Stadt Ludwigslust und Ingrid Herrmann, LAG LEADER SüdWestMecklenburg, unterstützt.

15 Museen und Ausstellungen arbeiten bisher zusammen, weitere Interessenten haben an der ersten Mitgliederversammlung am 15.03.2017 teilgenommen und sich über die Aufgaben und Ziele des Verbundes informiert.

Bisher standen der Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern sowie erste gemeinsame Aktionen zur Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. So wurden u.a. gemeinsame Werbeaktionen zum internationalen Museumstag und im Gastgeberverzeichnis des Tourismusverbandes Mecklenburg-Schwerin e.V. durchgeführt und eine gemeinsame Homepage gestaltet. Diese ist inzwischen über die Seiten der LAG LEADER „SüdWestMecklenburg“ und das Projekt „Regiobranding“ abrufbar. Dabei profitieren die „kleinen“ Museen und Ausstellungen von den „großen“, was sich auch bei der bisherigen gemeinsamen Finanzierung einzelner Maßnahmen widerspiegelt. Dieser Konsens wurde auf der Mitgliederversammlung bestätigt.

In diesem Jahr wird ein gemeinsamer Flyer des Verbundes erscheinen und die Museen und Ausstellungen werden auf der Internetseite des Tourismusverbandes präsentiert. Der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin berät den Museumsverbund bei den Marketingaktivitäten.

Fachliche Unterstützung erfährt der Museumsverbund auch durch den Fachdienst Bildung, Kultur und Sport des Landkreises Ludwigslust-Parchim. Das Bundesforschungsprojekt „Regiobranding“ und die Geschäftsstelle der LEADER Aktionsgruppe „SüdWestMecklenburg“ sind beim Fachdienst Regionalmanagement und Europa angesiedelt.

Der „Regionale Museums- und Ausstellungsverbund Griese Gegend“ möchte entsprechend seines Leitbildes eine unverwechselbare, lebendige und kreative Museums- und Ausstellungslandschaft etablieren, die sich durch motivierte Mitarbeiter und zufriedene, erlebniserfüllte Besucher auszeichnet sowie der Region neue touristische Impulse verspricht.

Alle Beteiligten wollen die Region für Einheimische und Touristen erkennbar und erlebbar machen.

Ermert, Karl (2009): Was ist kulturelle Bildung? Bundeszentrale für politische Bildung: www.bpb.de/themen/JUB24B,0,0,Was_ist_kulturelle_Bildung.html, Zugriff: 05.03.2016

Regionaler Museums- und Ausstellungsverbund "Griese Gegend"

23.02.2017 - Regionalforum 2017 - Nachbetrachtung

Mehr als 60 Teilnehmer informierten sich über den Projektfortschritt

Am 21.02.2017 fand in Dannenberg das zweite Regionalforum des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding“ statt. Mehr als 60 Teilnehmer nutzten die Informations- und Kontaktbörse, teilten ihre Lieblingsorte mit oder benannten Themenfelder, die für die Umsetzungsphase Bedeutung haben. Besonderes Interesse galt den Präsentationen der Forschungsergebnisse.

Wie sehen die Befragten ihre Lebensqualität? Was schätzen Sie an Ihrer Region? Wie gut kennen Sie Ihre Nachbarregionen? Diese Fragen wurden 2015 im Rahmen des Bundesforschungsprojektes „Regiobranding - Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika“ in der Kulturlandschaft Griese Gegend im Landkreis Ludwigslust-Parchim und im Landkreis Lüchow-Dannenberg an insgesamt 4.000 Haushalte versandt. Diese beiden Regionen bilden innerhalb des Projektes einen gemeinsamen Untersuchungsraum. Die Ergebnisse der Befragung wurden jetzt erstmalig präsentiert.

Neben der Bevölkerungsbefragung wurden weitere wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse u.a. über landschaftliche Besonderheiten, Bau- und Bodendenkmäler oder Siedlungsformen während eines Rundganges oder in der Vortragsreihe vorgestellt.

In den vergangenen zwei Jahren haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Universitäten neben zahlreichen Untersuchungen auch Interviews durchgeführt und die Interessen und Meinungen der Bevölkerung zu ihren Regionen erforscht. Diese Forschungsergebnisse bilden die Grundlage für den Dialog der WissenschaftlerInnen mit den regionalen Akteuren, der auf dem Forum eröffnet wurde. Damit geht das Bundesforschungsprojekt in die aktive Beteiligungsphase über.

Zwei Impulsvorträge zeigten exemplarisch, wie bereits jetzt die Inwertsetzung von Kulturlandschaften Bestandteil von Projekten in der Metropolregion Hamburg ist.

Anke Hollerbach und Dr. Franz Höchtl vertraten den niedersächsischen bzw. mecklenburgischen Teil des UNSECO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe. Sie berichteten über die Netzwerke der Biosphärenpartner und der Archeregion Flusslandschaft Elbe.

Dagmar Schulz und Joachim Müller präsentierten die Landkreise Lüchow-Dannenberg bzw. Ludwigslust-Parchim. „Grenzgeschichte(n)“ ist das Thema eines geplanten Leitprojektes der Metropolregion Hamburg.

Wie geht der Dialog mit den Akteuren weiter?

Dazu teilte Joachim Müller mit, dass im Zeitraum März bis Mai noch drei Beteiligungsveranstaltungen als Workshops bzw. Zukunftswerkstätten geplant sind. Zusätzlich soll im März ein Ideenwettbewerb ausgelobt werden. Als Ergebnis erhoffen sich die beiden Landkreise innovative Impulse für nachhaltige Projekte und Handlungsansätze innerhalb des Forschungsprojektes und für die Zeit danach.

Das Bundesforschungsprojekt läuft noch bis Anfang 2019.

Aus den Kulturlandschaften Griese Gegend und Elbetal präsentierten sich die Lokale Aktionsgruppe LEADER (LAG) „SüdWestMecklenburg“, der Museumsverbund „Griese Gegend“ und das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-M-V. Sie sich gemeinsam mit ihren niedersächsischen Partnern. Für diese Netzwerke ist die Zusammenarbeit bereits gelebte Praxis.


© Ingrid Herrmann

23.02.2017 - KreativLab in Ludwigslust

Am Dienstag, 28.03.2017, findet in der Zeit von 17.00 - 21.00 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr) im Mehrgenerationenhaus Zebef e.V., Alexandrinenplatz 1 in 19288 Ludwigslust der "KreativLab#4" Workshop mit Antje Hinz, Expertin für künstlerisch-kreative Interventionen zum Thema

Quer-Denken erwünscht:
Was kann Management von Kunst lernen?

statt. >> mehr

Anmeldung unter: kontakt@kreative-mv.de

Wir über uns

Fokusregion
"Griese Gegend-Elbe-Wendland"

Niedersächsisches Institut stellt Umfrage unter Kunstschaffenden vor

Dr. Daniel Schiller und Christina Reissmann vom Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Hannover haben am 24. Oktober 2015 im Rahmen der Kreiskulturkonferenz in Parchim eine Umfrage präsentiert, die sich an Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Ludwigslust-Parchim wendet.

Ziel der Umfrage ist es, die Sicht der Kunst- und Kulturschaffenden auf Ihre Heimat zu erfahren und auszuwerten. Zusätzlich sollen auch die Kreativen im Landkreis Lüchow-Dannenberg befragt werden.

Näheres zur Umfrage:


Auftaktveranstaltung Juni 2015 in Dömitz

Vorträge der Veranstaltung:

Dr. Kempa, Leibniz Universität Hannover
Projektvorstellung

Dr. Schiller, NIW
Präsentation Haushaltsbefragung

Haushaltsbefragung in der MRH - Untersuchungsräume 

 

04.06.2015 - Auftaktveranstaltung in Dömitz, Forscherteam

Unsere Partner vorgestellt:

UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V



Ein Urstromtal in seiner ganzen Breite

Seit 1997 besteht das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, welches fünf Bundesländer umfasst. Mit einer Gesamtgröße von ca. 340.000 ha ist es das größte im Binnenland existierende Biosphärenreservat in Deutschland und repräsentiert eine der letzten naturnahen Stromlandschaften Mitteleuropas.

Der Teil des UNESCO-Biosphärenreservates in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich zwischen den kleinen Hafenstädten Boizenburg im Norden und Dömitz im Süden entlang des vergleichsweise naturnahen Elbstromes. Besonders typisch sind die steilen Elbuferhänge, die zahlreichen Nebenflüsse der Elbe und die sandigen Binnendünen.

Das Gebiet wurde im Mai 1990 als Naturschutzpark und später 1998 als Naturpark Mecklenburgisches Elbetal gesichert. Seit 01. Februar 2015 ist das 461 km² große Schutzgebiet als Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern landesrechtlich anerkannt.

Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft bietet viele Möglichkeiten zur Erholung und zum Naturerleben, sei es zu Fuß oder per Fahrrad. Gern können Sie hier auch mit unseren Rangern auf Tour gehen.

Kommen Sie uns besuchen und sprechen Sie uns an:
www.elbetal-mv.de

Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Wittenburger Chaussee 13, 19246 Zarrentin am Schaalsee
Tel. 038851 3020, E-Mail: poststelle@bra-schelb.mvnet.de

MUSEUM für Alltagskultur der GRIESEN GEGEND und Alte Synagoge HAGENOW



Mit dem Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und der Alten Synagoge verfügt die Stadt Hagenow über ein Museum mit zwei besonderen Standorten. Mit ihrem breiten Themenspektrum und dem abwechslungsreichen Programm sind die beiden Häuser nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern gleichzeitig Orte für kulturelle Begegnungen.

Typische Fachwerkgebäude des frühen 19. Jahrhunderts bilden das Museumsensemble vor der Stadtkirche. Das Jesselsche Gehöft, bestehend aus Wohn-, Brau- und Brennhaus sowie dem Speicher- und Stallgebäude, die Häuser des Ratsdieners Rick und des Hutmachers Brandt beherbergen die Sammlungen und Ausstellungen. Sie spiegeln viele Facetten der Alltagskultur der einstigen Ackerbürger- und Handwerkerstadt sowie ihres ländlichen Umfeldes wieder. Das Museum verfügt über eine eindrucksvolle Sammlung zur Volkskunde der Griesen Gegend und zur Hagenower Stadtgeschichte mit historischen Möbeln und Arbeitsgeräten, Einrichtungen und Werkzeugen verschiedener Handwerksbetriebe und eine wertvolle Waldglassammlung. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten an den insgesamt 18 Ausstellungsräumen sind derzeit die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ (1920er Jahre) mit einer funktionstüchtigen Transmissionsanlage, einem Gasmotor und einem Lanz Bulldog, eine Angestelltenwohnung (1940er Jahre) und eine historische Dampfmaschine (1902/03) zu besichtigen. Weitere Ausstellung sind in Vorbereitung.

Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.

Unsere Standorte:

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend
Lange Straße 79, 19230 Hagenow
Tel.: 03883 / 722 042
E-Mail: museum@hagenow.de

Alte Synagoge Hagenow
Hagenstraße 48, 19230 Hagenow

Stadt Ludwigslust



Schloßstr. 38, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03874 526-0
E-Mail: stadt@stadtludwigslust.de

Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg"

Die Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg" hat in ihrer Strategie für lokale Entwicklung als Entwicklungsziel festgeschrieben, dass sie einen Beitrag zur Bewahrung und Verbesserung des Naturraumes und zum Klimaschutz leisten und das Potenzial der regionalen Kulturlandschaft einschließlich der historischen Bauten in Wert setzen will.

Mehr über die LAG, ihren Aktionsraum und ihre Strategie erhalten sie unter www.kreis-lup.de.

c/o Landkreis Ludwigslust-Parchim
Fachdienst Regionalmanagement und Europa
Dienstgebäude Garnissonsstr. 1, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722 6010
E-Mail: leader@kreis-lup.de

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.

    


Die NGM e.V. betreibt seit inzwischen 10 Jahren im Ehrenamt das einzige Naturmuseum in Westmecklenburg. Das „Natureum“ befindet sich im ältesten Gebäude der Barockstadt Ludwigslust und ist regelmäßig Ort für Veranstaltungen, die die kleinen Wunder am Wegesrand ebenso beleuchten, wie die faszinierenden Landschaften ferner Kontinente.

Die NGM e.V. und das „Natureum“ helfen dabei die Besonderheiten der Kulturlandschaft „Griese Gegend“ sichtbar und verständlich zu machen. Durch die Arbeit des Vereins bietet sich Besuchern und Einheimischen die Gelegenheit mehr über die Region zu erfahren. Somit leistet die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg auch einen wichtigen Beitrag zum „Branding“ der Region.

In diesem Jahr beleuchtet der Verein zum Beispiel die Alleen und Pflasterstraßen in Mecklenburg, informiert über die Geschichte des Ludwigsluster Schlossparks und bietet Exkursionen zur Flora und Fauna der Griesen Gegend an.

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.
Schloßfreiheit 4, 19288 Ludwigslust
E-Mail: natureum-ludwigslust@naturforschung.info

Zeit für eine Reise

Museum Grabow
© Ingrid Herrmann
Regionaler Museums- und Ausstellungsver-
bund "Griese Gegend"
>> mehr
Logo BMBF
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Zukunftswerkstatt

"Kooperationsraum Griese Gegend-Elbe-Wendland"

Wann?
      Mittwoch, 03. Mai 2017, 16.00 Uhr
Wo?          Aula des Schulzentrums der Stadt Dömitz

Wer ist eingeladen?
Der Workshop richtet sich an alle Akteure aus Netzwerken, Vereinen, der Verwaltung aber auch Einzelpersonen, die an einer die Ländergrenze überschreitenden Zusammenarbeit interessiert sind.
Worum geht es?
Im Rahmen des Bundesforschungsprojekts „Regiobranding - Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschaftscharakteristika" arbeiten die Landkreis Ludwigslust-Parchim und Lüchow-Dannenberg als Fokusregion „Griese Gegend - Elbe - Wendland" zusammen. Sie bilden einen „Kooperationsraum".
Die Zusammenarbeit über die Grenzen der Bundesländer hinweg beinhaltet dabei Herausforderungen, hat aber auch einen gewissen Reiz und kann neue Wege aufzeigen.
Zusammen Neues wagen, darum geht es im Workshop „Kooperationsraum Griese Gegend - Elbe - Wendland". Wie denkt die „andere Seite"? Wo gibt es Gemeinsamkeiten und wo Unterschiede? Welche Projekte können zusammen angegangen werden?
Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns auf dem Workshop beschäftigen.

Einladung und Anmeldung

Sanddorn
© Ralf Ottmann
Fokusregion intern

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Ansprechpartner

Regionalmanagerin
Ingrid Herrmann
Tel.: 03871 722 6010

Projektkoordinator
Philipp Uckert
Tel.: 03871 722 6012

E-Mail:
regiobranding@kreis-lup.de

Kontakt

Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Joachim Müller
Garnisonsstraße 1
19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722-6000
E-Mail:
joachim.mueller@kreis-lup.de
Postanschrift:
Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Postfach 1263
19362 Parchim


Urheber der Bilder

Auf dieser Seite werden Bilder von folgenden Urhebern genutzt:
Ralf Ottmann
E.Schade, Archiv BRA Schaalsee-Elbe

 

Hintergrundbild: © Günther Schulz