KEK 2030 - Handlungsfeld:

Nachhaltiger Lebensraum

Nachfolgend sind die im Rahmen der Grundlagenanalyse identifizierten Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das Handlungsfeld „Nachhaltiger Lebensraum“ stichpunktartig dargestellt.

 

Aus der Grundlagenanalyse und dem umfangreichen Beteiligungsprozess wurden für das Handlungsfeld „Nachhaltiger Lebensraum“ drei strategische Ziele mit je zwei bis drei Teilzielen abgeleitet. Klicken Sie sich unten durch die Ziele und gelangen so zu den konkreten Handlungsansätzen und Projektbeispielen und -ideen.

 

Eine Karte stellt die räumlichen Schwerpunkte der Handlungsansätze im Landkreis dar. 

 

 




Stärken

Gewachsene Siedlungsstrukturen mit hohem Landschafts-, Erholungs-und Wohnwert mit stabilen Mittelzentren und Baulandreserven.

 

Hohe Flächenanteile naturnaher und unzerschnittener Landschaftsräume.

 

Naturräumliche Vielfalt: Zwei UNESCO-Biosphärenreservate (Schaalsee und Flusslandschaft Elbe), Naturparks, Schutzgebiete.

 

Der Landkreis verfügt über eine seit 1990 umfangreich modernisierte Infrastruktur zur Energieversorgung.               

                        

Es gibt Potenziale für Erneuerbare Energie, bspw. für Windenergie (ausgewiesene Windeignungsflächen) und Geothermie.

 

Projektinitiativen, wie (Bio-)Energiedörfer und kommunale Energiepartnerschaften, tragen kreisweit zum Energieumbau bei.

Chancen

Günstigere Wohnungsmieten und Immobilienpreise im Vergleich zu anderen Teilregionen der Metropolregion Hamburg.

 

Potenziale für die Umnutzung von leerstehenden Gebäuden (beispielsweise für altersgerechtes Wohnen und soziale Einrichtungen).

 

Konzentration auf Innenentwicklungspotenziale.

 

Ausbau der Potenziale der naturverträglichen Erholung in Natur und Landschaft.

 

Etablierung von Produktionsstandorten für Erneuerbare Energien.

 

Hohes Flächenpotenzial für Naturschutzausweisungen.

 

Klimatische Veränderung, z. B. Temperaturanstieg und zunehmende Winterniederschläge, führen zu einer verlängerten Vegetationsperiode.

Schwächen

Überwiegend ländliche Raumstrukturen mit relativ geringer Bevölkerungsdichte. Streusiedlungen weit verbreitet. Zunehmende lokale Leerstände.

Zunehmende Erfordernisse zur Anpassung an den Klimawandel (insbesondere in der Landwirtschaft). Veränderung des Wetters: Zunahme der Winterniederschläge sowie trockenere und wärmere Sommermonate; hoher Anteil an sandigen Böden bedingt eine hohe Sensitivität der landwirtschaftlichen Nutzung gegenüber klimawandelbedingter Trockenheit und Extremwetterereignissen (im süd-östlichen Gebiete).

In den Gebieten an der Elbe besteht wiederkehrend Hochwassergefahr.

Konflikt Intensivlandwirtschaft (z. B. Düngemittel, Wasserqualität usw.) und Naturschutz.

Erneuerbare Energie aus Biomasse beansprucht Acker- und Waldflächen.

Relativ hohe Bedeutung fossiler Energieträger.

Risiken

Attraktivitätsverlust peripherer Gemeinden.

Siedlungsstrukturen können sich teilräumlich negativ verändern (weiter ansteigender Leerstand und Verödung der Ortskerne).

Unterausgelastete Infrastruktur aufgrund kleinteiliger Ortsstrukturen in der Fläche bei abnehmenden Bevölkerungszahlen.

Wetterveränderungen, wie die Zunahme von Extremwetterereignissen, können die Erträge der Landwirtschaft negativ beeinflussen.

Negative Auswirkungen der Wetterveränderungen auf den Naturraum, unter anderem Waldbrandgefahr.

Nutzungskonflikte zwischen Natur, Tourismus und Landwirtschaft.

  1. regionale Schwerpunkte_nachhaltiger Lebensraum
    Regionale Schwerpunkte im Handlungsfeld
    Nachhaltiger Lebensraum

    Die strategischen Ziele und Teilziele haben in einigen Regionen des Landkreises eine höhere Priorität als in anderen. Eine Karte stellt diese regionalen Schwerpunkte anschaulich dar.

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