Aktiv und fit im Alter

Seniorenarbeit und Seniorenbeirat

Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Ludwigslust-Parchim nahm 2012 seine Arbeit auf.

Der Kreisseniorenbeirat ist die Plattform des Austausches rund um die Thematik des Älterwerdens, aber auch das Sprachrohr und Bindeglied zu Politik, Verwaltung sowie der Wirtschaft. Ortseniorenbeiräte, Vereine und Verbände, die sich kreisweit mit ihren Aufgaben schwerpunktmäßig in der Seniorenarbeit engagieren, haben hier die Möglichkeit, auf Probleme aufmerksam zu machen, Lösungsansätze zu diskutieren und gemäß dem Seniorenmitwirkungsgesetz die Arbeit mit Seniorinnen und Senioren im Landkreis maßgeblich mitzugestalten.

Aufgaben des Kreisseniorenbeirates

  • Beratung der kommunalen Organe und Gremien sowie der Verwaltung in Fragen der Seniorenarbeit
  • verantwortliche Stellen auf spezifische Probleme der Seniorinnen und Senioren aufmerksam machen
  • das Einbringen von Empfehlungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Seniorinnen und Senioren sowie der nachwachsenden Generation
  • Mitwirkung bei der Planung und Umsetzung von Angeboten/Hilfen
  • Mitglieder sind  Ansprechpartner für Seniorinnen und Senioren im Landkreis
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Information der örtlichen Seniorenbeiräte über aktuelle Themen
  • Unterstützung bei der Bildung weiterer Seniorenbeiräte in den Städten, Ämtern und Gemeinden des Landkreises

Wahl und Zusammensetzung des Kreisseniorenbeirates

  • Der Seniorenbeirat besteht aus dem Vorstand und der Mitgliederversammlung
  • Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand.
  • Der Vorstand des Kreisseniorenbeirates wird vom Kreistag bestätigt.
  • Ein Vertreter der jeweiligen Amts- und Stadtseniorenbeirate wird als Mitglied in den Kreisseniorenbeirat bestellt. Eine Wiederbestellung ist möglich.
  • Die Mitglieder des Seniorenbeirates müssen Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Ludwigslust-Parchim sein, die das 55. Lebensjahr erreicht haben und (in der Regel) nicht mehr hauptberuflich tätig sind.
  • Beim Ausscheiden eines Mitgliedes kann auf Vorschlag der unter Punkt 1 genannten Gremien ein Nachfolgekandidat, der im Falle eines Vorstandsmitgliedes vom Kreistag bestätigt wird, in den Seniorenbeirat nachrücken.

Jahrestermine Kreisseniorenbeirat 2017
Projekt "Seniorensicherheitsberater 2017"

Seniorensicherheitsberater jetzt landesweit
Das 2016 erfolgreich durch das Landeskriminalamt, die Polizeiinspektionen des Landes, die Kreispräventionsräte und den Landesseniorenbeirat gemeinsam umgesetzte Projekt „Seniorensicherheitsberater“ wird 2017 fortgesetzt. Zu Beginn des Jahres erhielt der Landesseniorenbeirat den Förderbescheid vom Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung M-V für dieses Jahr. Mit diesen Fördermitteln und einer Zuwendung der Provinzial Versicherung kann dieses bewährte Projekt fortgeführt werden.
Ehemaligen Polizisten aus den Polizeipräsidien und 4 Pensionäre aus dem LKA beraten ehrenamtlich Senioren, damit sie nicht Opfer von Betrügern und Gaunern werden. So besteht in allen Landkreisen und kreisfreien Städten die Möglichkeit, Seniorensicherheitsberater für Präventionsveranstaltungen von Seniorengruppen kostenlos anzufordern. Neben diversen Kriminalitätsrisiken sprechen die Gesetzeshüter a.D. aus den Polizeipräsidien auch über das Verhalten und die Gefahren im Straßenverkehr.
Die Seniorensicherheitsberater wissen, wie raffiniert und flexibel Kriminelle vorgehen, um an Geld und Wertgegenstände von älteren Menschen zu gelangen. Deshalb richten sie ihre Beratungstätigkeit auf Inhalte aus, die insbesondere Senioren betreffen


Die Kontakte zu den Seniorensicherheitsberatern werden über die Koordinatorin des Kriminalitätspräventionsrates des Landkreises Ludwigslust-Parchim hergestellt. Die Kontaktdaten von Frau Nuklies finden Sie in der rechten Spalte.

Seniorensicherheitsberater

 

Regionalkonferenz des Landesseniorenbeirates 2017 in Parchim

Regionalkonferenz des Landesseniorenbeirates M-V e.V. im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Am 22.03.2017 lud der Landesseniorenbeirat (LSB) in Kooperation mit dem Büro für Chancengleichheit zu einem regionalen Treffen von Vertretern der Kreisseniorenbeiräte und kommunalen Seniorenvertretungen im westlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns in das Solitärgebäude des Landkreises Ludwigslust-Parchim ein.

Bernd Rosenheinrich, Vorsitzender des LSB, begrüßte die 35 Delegierten und eröffnete die Konferenz. Dabei verwies er auf die Notwendigkeit des Erfahrungsaustausches untereinander und die Einbringung neuer Ideen sowie von Lösungsansätzen bei der Bewältigung von generationsübergreifenden Aufgaben in den Städten und Gemeinden. Immer bedeutsamer wird dabei auch die Kommunikation mit den jüngeren Generationen, hob er hervor.

Anschließend stellten Herr Jan Hoffmann, von der Landgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH und Prof. Henning Bombeck, von der Universität Rostock, das Leistungsspektrum des „Forum Ländliche Entwicklung und Demografie” in einem optimistischen und motivierenden Vortrag vor. Sehr anschaulich wurde über erste Ideenkonferenzen an verschiedenen Orten berichtet, bei denen sich „Jung“ und „Alt“ gemeinsam engagierten. Aber es gilt nicht nur über Ideen zu reden, sondern gemeinsam vor Ort anzufangen, so das Fazit aus den Ausführungen für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Der folgende Tagungsordnungspunkt gab  einen Überblick über ein oftmals unterschätztes Krankheitsbild unserer hektischen Zeit, den Herzinfarkt. Herr Prof. Helmut Pratzel, Mitglied des Kreisseniorenbeirates Mecklenburgische Seenplatte, informierte über die Symptome, das richtige Reagieren und die Vorbeugung und dies auch aus eigener Erfahrung. Eine Möglichkeit der Prophylaxe ist eine regelmäßige Kontrolle mittels eines EKG-Gerätes. Dafür stellte Herr Prof. Pratzel sein eigenes EKG-Gerät vor und die Anwesenden konnten es persönlich testen.

Auch 2017 wird der Wettbewerb „Seniorenfreundliche Kommune in Mecklenburg-Vorpommern” ausgeschrieben, informierte Frau Elvira Henke vom Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V im nächsten Punkt der Agenda. Die bewährten Größenkategorien für eine vergleichbare Bewertung bleiben erhalten. Die Wichtung einzelner Ergebniskriterien hat sich jedoch leicht verändert. Unter anderem ist ein aktiver “Seniorenbeirat” vor Ort die Basis für eine gute Zusammenarbeit mit den Verwaltungen, Vereinen, Verbänden sowie ortsansässigen Firmen. Nicht nur für Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Behinderungen, sondern auch für junge Familien sind sichtbare und anwendbare Fakten von Bedeutung. Dies können Veranstaltungen im kulturellen, traditionellen oder sportlichen Bereich sein, aber auch das Thema “Barrierefreiheit” ist allerorts eine Herausforderung. Hier steht das Thema Mobilität an erster Stelle, z.B. durch den ÖPNV, der die Erreichbarkeit von Arztpraxen und die Möglichkeiten eines sozialen Zusammenlebens in der Gemeinde bzw. der Stadt ermöglichen soll.

Bernd Rosenheinrich berichtete anschließend über die Vorbereitungen zum “X. Altenparlament” im kommenden Jahr. Dieses wird in seiner bewährten Form im neuen Landtagsaal des Schweriner Schlosses stattfinden.

Beim Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den einzelnen Seniorenbeiräten, als letztem Tagesordnungspunkt, gaben die Delegierten einen Überblick über ihre Arbeit, ihre Mitwirkung in politischen Gremien vor Ort sowie zu aktuellen Problemen. In den Landkreisen Rostock und Ludwigslust-Parchim ist die Komplexität und Vielfalt der Arbeit immer wieder eine Herausforderung. Stets wichtige Themen sind unter anderem die Unterstützung bei der Gründung neuer Seniorenbeiräte, die Gewinnung neuer aktiver Mitglieder, die Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen, die Verbindungen und der Austausch zwischen Stadt und Land sowie das aktive ehrenamtliche Einbringen/ Mitwirken von Einwohnerinnen und Einwohnern in vielfältigen Formen.

Es war eine inhaltlich impulsgebende Veranstaltung in Parchim, so das Resümee der Teilnehmenden am Ende der Veranstaltung. Unser Dank gilt der Geschäftsstelle des Landesseniorenbeirates sowie dem Büro für Chancengleichheit des Landkreises Ludwigslust-Parchim.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: B. Thieke/A. Nuklies / Foto: A. Müller

Rückschau der 3. Landesseniorentage im Landkreis Ludwigslust-Parchim

  1. Landes-Senioren-Tage im Landkreis Ludwigslust-Parchim

Vom 12. bis 14. Oktober 2016 fanden bereits zum dritten Mal Landesseniorentage in Mecklenburg-Vorpommern statt. Ausrichter war der Landkreis Ludwigslust-Parchim.

Unter dem Motto „Älter werden und sich jünger fühlen, das ist die Kunst des Lebens!“ (Helmut Recknagel) fanden an verschiedenen Orten im gesamten Landkreis Ludwigslust-Parchim Veranstaltungen mit einem abwechslungsreichen Programm, vielen Höhepunkten und umfassenden Informationen statt.

Bereits die Landesseniorentage 2009 in Schwerin und 2013 im Landkreis Vorpommern-Greifswald waren ein großer Erfolg. Die Festveranstaltungen und interessante Thementage wurden von zahlreichen Seniorinnen und Senioren besucht und fanden breite Zustimmung.

Bildergalerie der 3. Landesseniorentage im Landkreis Ludwigslust-Parchim 2016

Seniorenbeirat

Seniorenbeirat Plau am See

Bild Plau am See
© Seniorenbeirat Plau am See

Der Seniorenbeirat der Stadt Plau am See

Der Plauer Seniorenbeirat existiert seit Mitte der 90er Jahre als ehrenamtliches Gremium auf Delegationsbasis. Mit seiner offiziellen Wahl 2015 und der nachfolgenden Bestätigung durch die Stadtvertretung ist der Seniorenbeirat legitimer Vertreter aller Seniorinnen und Senioren der Stadt und seiner Ortsteile. Er greift Wünsche und Sorgen der älteren Bürger auf, diskutiert diese und leitet sie in geeigneter Form an die Stadtverwaltung weiter, gegebenenfalls durch Anträge.

Der Beirat ist sowohl unabhängiger Interessenvertreter, als auch beratendes Gremium der Stadtvertretung und seiner Ausschüsse in allen seniorenrelevanten Angelegenheiten. Er arbeitet auf der Grundlage einer Satzung und Geschäftsordnung, die durch die Stadtvertretung beschlossen wurde.

Das übergreifende Ziel des Seniorenbeirates ist es, in den nächsten 5 Jahren zur seniorenfreundlichen Gemeinde zu werden. Damit wollen wir den Anforderungen des Demografischen Wandels auch in unserer Stadt gerecht werden.

Folgende Arbeitsschwerpunkte setzen wir uns:

  • Ständiger Informationsaustausch mit den Verbänden, Vereinen und Bürgern der Stadt und seiner Ortsteile.
  • Der Grad der Barrierefreiheit auf den Bürgersteigen/Übergängen zu steigern, zum Beispiel durch Kenntlichmachung mittels Aluminiumnägel.
  • Auf die Bauplanung Einfluss nehmen, um die Barrierefreiheit in öffentlich geförderten und privat geplanten Bereichen zu sichern, zum Beispiel G. Barday-Platz und Mühlenberg.
  • Weitere Ergänzung der ambulanten Pflege durch Schaffung von Tagespflegeeinrichtungen in Karow und Plau.
  • Die Einkaufsbedürfnisse der älteren, bedürftigen Bürgerinnen und Bürger durch Nachbarschaftshilfen zu verbessern, auch durch kommerziell betriebene, mobile Einkaufsmöglichkeiten. Dabei wird auch versucht, die Märkte einbeziehen.
  • Die Supermärkte freiwillig dafür zu interessieren, Bedürftigen Toiletten vorzuhalten, aber auch landesweit sollte das Bauministerium rückwirkend baugesetzliche Maßnahmen beschließen.
  • Die Initiative der Sozialministerin zur Verbindung stationärer und ambulanter Kooperation zur optimaleren medizinisch-geriatrischen Versorgung auch auf unsere Region anzuwenden, denn die 2 Rehakliniken vor Ort bieten sich als Modell an.
  • Einfluss auf die Verkehrsströme und –lagen zu nehmen, um Gefahren und Gesundheitsschäden zu begegnen.

Zur Bewältigung dieser Sachthemen sind folgende Arbeitsgruppen gebildet worden:

  • Barrierefreiheit
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Medizinische Versorgung
  • Nachbarschaftshilfe
  • Seniorenrelevante Kultur- und Freizeitinitiativen

Zur Organisation:

Die Sitzungen finden alle 2 Monate unter Teilnahme eines Vertreters der Stadt statt.

Einmal im Jahr berichtet der Beiratsvorsitzende über die Tätigkeit des Seniorenbeirates vor der Stadtvertretung. Die Termine werden als eine städtische Angelegenheit betrachtet und in den Aushangkästen der Stadt den Einwohnern bekannt gemacht. Nach jeder Beiratssitzung erscheint ein Artikel in der „Plauer Zeitung“.

Seniorenbeirat Boizenburg

Bild Boizenburg
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Der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Boizenburg/Elbe

In der Stadt Boizenburg/Elbe wurde der Senioren- und Behindertenbeirat bereits am 17. November 1994 gegründet und ist damit der älteste Beirat in unserem Landkreis. Unser Senioren- und Behindertenbeirat wird von der Vorsitzenden Frau Christel Neumann geleitet.

Ziel und Aufgaben

Der Beirat versteht sich als Sprachrohr und Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Stadtvertretung und der Stadtverwaltung sowie den Vereinen und Verbänden der Stadt Boizenburg/Elbe. Er engagiert sich besonders für die Interessen und Anliegen der älteren und behinderten Bürgerinnen und Bürger von Boizenburg/Elbe. Sie können sich regelmäßig mit Fragen und Problemen an den Beirat wenden.

 Wer darf mitmachen?

Alle Interessierte von Verbänden, Vereinen, Kirchen, Selbsthilfe- und Initiativgruppen.

 Warum engagiert sich der Senioren- und Behindertenbeirat auf kommunaler Ebene?

Unsere Mitglieder geben ihre Berufs- und Lebenserfahrung weiter und bringen sich auf gesellschaftlichen Gebieten ein. Desweiteren fördert der Beirat die generationsübergreifende Arbeit über die Mitglieder ihrer Vereine, Verbände, Kirchen, Selbsthilfe- und Initiativgruppen und wirkt durch konstruktive Vorschläge bei der Gestaltung und Entwicklung der Stadt mit.

Wir befassen uns mit seniorengerechtem und barrierefreiem Wohnungsbau bzw. -umbau bereits bei der Planungsphase und der Bauausführung. Das Absenken von Bordsteinkanten oder die Schaffung von behindertengerechten öffentlichen Toiletten, z.B. am Hafen oder im Bürgerhaus, stehen ebenfalls in unserem Blickfeld.

Viele Anregungen und Hinweise, die wir erhalten und an die entsprechenden staatlichen Stellen weiterleiten, kommen Behinderten und älteren Menschen zugute.

 Wie arbeitet der Beirat?

Der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Boizenburg/Elbe leistet kontinuierliche Arbeit durch regelmäßige Sitzungen. Dabei arbeitet der Beirat konstruktiv und greift aktuelle Belange auf. Es werden dazu auch entsprechende Gesprächspartner z.B. aus Politik, Wirtschaft und Verwaltungen eingeladen. Zudem besteht eine Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenbeirat.

 Wie erreiche ich den Senioren- und Behindertenbeirat?

Die Sprechstunde findet monatlich jeden 1. Mittwoch von 10.00 – 11.00 Uhr im Erdgeschoss des Rathauses statt (Telefon 038847/626-38).

 Die Bekanntmachung der Termine und Themen erfolgt durch die Schweriner Volkszeitung.

 Der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Boizenburg/Elbe ist interessiert an weiteren Mitgliedern, am Erfahrungsaustausch mit anderen Städten und ist immer offen für neue Ideen, Kritik und Themen.

Senioren- und Behindertenbeirat Hagenow

Bild Hagenow
© Seniorenbeirat Hagenow

Der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Hagenow

Der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Hagenow nahm seine Arbeit Anfang 2000 auf und besteht seither aus etwa 11 Mitgliedern und 2 Vertretern der Stadtverwaltung. Es sind in Hagenow ansässige Vereine, Verbände und Organisationen vertreten. So sind u.a. der ASB, die VS, der IB und das DRK beruflich tätig. Andere Mitglieder sind im Rentenalter und engagieren sich über die Beiratsarbeit hinaus in anderen Bereichen, wie beispielsweise im Seniorensport.

Der Beirat kommt jährlich 6-mal in öffentlichen Beratungen zusammen, wobei im 1. Teil ein aktuelles oder anderes Thema im Mittelpunkt steht, welches den Hagenowern von Interesse sein sollte. Dies waren Themen wie Blut- und Organspende, Rente und Erbrecht, aber auch Telefonieren im Alter sowie medizinische Themen wie Demenz. Hierzu laden wir uns Fachleute aus der Region ein, um uns einen kompakten Ein- und Überblick zu verschaffen.

In den letzten Jahren sind neben Besuchen in Firmen der Stadt auch praktische Dinge in den Vordergrund getreten, so zum Beispiel die barrierefreien Bushaltestellen und der Zugang für BürgerInnen in öffentliche Einrichtungen der Stadt, wie z.B. zur Bibliothek, zum Rathaus und zum Museum. Dabei hat sich die Zusammenarbeit mit den Fachbereichen der Stadtverwaltung und den Ausschüssen der Stadtvertretung spürbar verbessert und es entstand schrittweise das notwendige Miteinander, um die Aufgaben des Beirats und auch der Stadt für eine familienfreundliche Stadt zu erfüllen.

Auch kompakte Dinge des Alltags standen und stehen auf unserer Tagesordnung, wie zum Beispiel das generationsübergreifende Wohnen in der Stadt oder ein für Alle hindernisfreies Einkaufen in Supermärkten und Fachgeschäften unserer Stadt. Bei diesen Themen spürten wir und die Gäste, wie komplex diese sind und welche wirtschaftlichen Faktoren scheinbar im Widerspruch zum Angebot und Umfang der Versorgung der EinwohnerInnen stehen. Gleiches gilt auch für die Mobilität im Umfeld der Stadt. Notwendiges steht dabei oftmals dem Möglichen entgegen und es sind individuelle Lösungen gefragt. Hierzu gibt der SBB Hagenow Denkanstöße und Ideen, setzt aber auch eigene Vorschläge gemeinsam mit Partnern wie die Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim (Haltestellenansagen und -bezeichnungen) sowie den 2 Sanitätshäusern (Sicherheitstraining für Geh- und Sehbehinderte) um.

Zusätzlich organisieren wir ebenfalls mit Partnern Veranstaltungen im Zentrum der Stadt, wie beispielsweise Aktivitäten anlässlich des Tages der Menschen mit Behinderung und die Teilnahme an Projekttagen des Gymnasiums in Hagenow. Hier machten wir auf die Vielfältigkeit von Behinderungen aufmerksam und gaben Tipps zum Umgang mit den betroffenen Menschen.

Wichtig ist uns in unserer Arbeit immer das Ohr bei den Menschen zu haben. Durch Informationen über Flyer, in der Tages- und Wochenpresse, aber auch im Internet geben wir einen aktuellen Überblick über unsere Themen, Anliegen und aktuelle Dinge wie der Schwerbehindertenausweis, der Rundfunkbeitrag, Einkaufsmöglichkeiten für Senioren im Internet und vieles mehr.

Wir freuen uns über jede helfende und unterstützende Hand sowie Ideen und Vorschläge aus allen Bereichen der Stadt - Umso mehr, wenn sie von Hagenowern stammen!

Seniorenbeirat Neustadt-Glewe

Bild Neustadt-Glewe
© Seniorenbeirat Neustadt-Glewe

Der Seniorenbeirat der Stadt Neustadt-Glewe

Seit 2000 besteht unser Seniorenbeirat in Neustadt-Glewe und alle Mitglieder sind stolz, ihm angehören zu dürfen, da wir gemeinsam auf eine erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken können, die viele Senioren glücklich macht. Immer mehr Menschen übernehmen freiwillig bestimmte Aufgaben, die meist nicht nur unbezahlt, sondern tatsächlich auch unbezahlbar sind.

Allgemeine Aufgaben

Der Seniorenbeirat vertritt die besonderen Interessen der Seniorinnen und Senioren und setzt sich für deren Belange ein. Er berät, informiert, gibt praktische Hilfe und regt Initiativen zur Selbsthilfe unter den Seniorinnen und Senioren an. Zu den Aufgaben des Seniorenbeirates gehören beratende Stellungnahmen, Empfehlungen für die Stadtverordnetenversammlung und deren Ausschüsse in allen Angelegenheiten, die ältere Bürger betreffen, insbesondere bei Entscheidungen über Verkehrsplanung, Verkehrssicherheit, Infrastrukturplanung und Sozialplanung.

Örtlich bezogene Aufgaben und Vorhaben

Wir planen für ein ganzes Jahr unsere Aktivitäten und Höhepunkte, fassen diese in einem Flyer zusammen, die wir im Januar allen zugängig machen. Darin sind auch die für uns anwendbaren guten Ideen aus dem Erfahrungsaustausch mit anderen Seniorenbeiräten und aus dem „Seniorenkurier“ enthalten. Sehr gute Verbindungen haben wir zu den SB Oststeinbek - Unserer Partnerstadt und Neustadt Schleswig/Holstein. Zu den beiden örtlichen Seniorenresidenzen pflegen wir engen Kontakt durch die Einbeziehung in unsere Vorhaben. Das gilt auch für die Bewohner im „Betreuten Wohnen“.

Viele Heimbewohner kommen zu unseren Veranstaltungen, der SB wird vom Heim zu besonderen Anlässen eingeladen. Gute Verbindungen bestehen auch zu den Kursana Domizilen in Rastow und Stralendorf, und neu zu dem DANA Pflegeheim in Neustadt/Holstein.

Zusammenarbeit mit der Schule und den Kindergärten

Der SB wird jährlich zur Schulbegehung eingeladen, die Kulturgruppe umrahmt alle Großveranstaltungen. Beide Kindergärten, AWO Kita Mischka und KiKU Kinderland, sind für uns Senioren auf Abruf und Bitten immer einsatzbereit.

 Veranstaltungen

Unser bewährtes „Seniorenfrühstück“ erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Die Teilnahme ist immer sehr gut, denn kein „Frühstück“ war bisher langweilig. Gewünschte, aber auch Überraschungsthemen mit Diskussionsmöglichkeiten und Fragenstellung stehen im Mittelpunkt. Kompetente Referenten stehen zu ihrem jeweiligen Thema Rede und Antwort.

Seniorenwoche oder Kulturwoche

Seit 2007 führen wir jährlich im Juli eine Seniorenwoche mit täglich einem Höhepunkt durch. Dazu gibt es immer ein extra Programm, das einige Überraschungen parat hat. In dieser Seniorenwoche ist immer eine Sonderfahrt enthalten für die ganz Alten, aber auch Kranken die sonst am öffentlichen Leben nur noch selten teilnehmen können. In diesem Jahr waren wir in der neuen Gaststätte von Denissen in Wöbbelin mit einer Akkordeonspielerin. Wir durften auch die Gewächshallen besichtigen, in denen Gurken, Tomaten und Paprika bis zum Himmel wachsen.

Nikolausaktionen

Diese vorweihnachtliche Superaktion darf nicht unerwähnt bleiben, denn sie ist einmalig. Am Nikolaustag setzen alle neuen SB-Mitglieder eine Nikolausmütze auf und beglücken alle sehr alten und kranken Menschen mit einer Weihnachtsgratifikation von der Stadt. Im Vorjahr bekommen 184 Menschen aus unserer Stadt, einbezogen alle Heimbewohner und aus dem Betreuten Wohnen diese hübschen Tüten, gefüllt mit lukullischen Leckerbissen und Pflegesachen überreicht. Die Nikoläuse werden jährlich von unseren Schülern und Lehrern unterstützt. In den Heimen wird zum Schluss ein kleines Programm vorgeführt.

 Mit solchen Aktivitäten beweist der SB einmal mehr, dass er sich überall zum Wohle aller Seniorinnen und Senioren unserer Stadt

Seniorenbeirat Sternberg

Der Seniorenbeirat der Stadt Sternberg

Der Seniorenbeirat der Stadt Sternberg hat 12 Mitglieder und wird von der Stadtvertretung für die laufende Wahlperiode berufen. Die Stadt Sternberg unterhält gemeinsam mit dem DRK-Seniorenzentrum ein Seniorenbüro. Die Leiterin des Seniorenbüros ist ebenfalls Mitglied des Seniorenbeirates der Stadt.

Vom Seniorenbüro gehen vielfältige Tätigkeiten aus, um den Senioren eine Vielzahl von Betätigungen zu ermöglichen, wie zum Beispiel Vorträge zu unterschiedlichen Themen, Chorgesang, Musiktherapie, Schmökerbörse und Bücherangebote (gebraucht), auch werden Halbtages-, Tages- und Mehrtagesfahrten organisiert.

Auch um Senioren, die sich ehrenamtlich betätigen möchten, kümmert sich das Seniorenbüro. Das Seniorenbüro umfasst eine Vollzeitkraft, eine Zivildienstkraft sowie ca. 50 bis 60 ehrenamtliche Helfer.

Seniorenbeirat Goldberg-Mildenitz

Bild Goldberg-Mildenitz
© Seniorenbeirat Goldberg-Mildenitz

Der Seniorenbeirat des Amtes Goldberg-Mildenitz

Der Seniorenbeirat Goldberg-Mildenitz besteht seit der Fusion der Seniorenbeiräte der Stadt Goldberg und des Amtes Mildenitz im Jahr 2005. Die Mitglieder wurden von der jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindevertretung berufen.

Es finden vierteljährliche Beratungen abwechselnd in den einzelnen Orten der umliegenden Gemeinden im Amtsbereich statt. Dazu werden vor den Sitzungen Kindergärten, Vereinsgebäude und vorhandene kulturelle Einrichtungen aufgesucht und vorgestellt.

Ziel des Seniorenbeirates ist es, im regen Erfahrungsaustausch Anliegen und Vorschläge der Senioren auszuwerten und entsprechende Möglichkeiten für den Zusammenhalt der Senioren in der Gemeinschaft zu fördern. So wurden Räumlichkeiten in der Stadt Goldberg in der Bibliothek für einen Handarbeitszirkel, der sich wöchentlich trifft, bereitgestellt. Weiterhin unterstützen die Mitglieder des Seniorenbeirates die vielfältigsten Veranstaltungen in den Ortsteilen, besuchen die Senioren zu Jubiläen, bieten Nachbarschaftshilfe an und informieren über soziale Maßnahmen. Dafür besteht ein enger Kontakt zum Kreisseniorenbeirat eines Mitgliedes unseres Beirates.

Jährlich wird ein Seniorenwandertag in die nähere Region geplant und durchgeführt und es wurden Städte-Tagesfahrten z.B. in die Landeshauptstadt Schwerin, nach Plau und Dömitz organisiert, die immer wieder mit einer guten Resonanz angenommen wurden.

Ein besonderes Anliegen des Seniorenbeirates war es, vor 5 Jahren die Stadtbibliothek in Goldberg ehrenamtlich weiterzuführen. Inzwischen engagieren sich 13 Bücherfreunde, wodurch die Schließung einer wichtigen kulturellen Einrichtung verhindert werden und somit erhalten bleiben konnte.

Es fanden außerdem Kinoabende statt, Lesungen wurden durchgeführt und Kindergärten und Schulgruppen besuchten die Einrichtung.

Das Museumsfest in der Stadt Goldberg, welches zweimal im Jahr durchgeführt wird, unterstützen die „Bücherfreunde“, wie wir uns nennen, mit weiteren ehrenamtlichen Einwohnern. Die Bücherei ist dann ebenfalls für Jedermann geöffnet und die Leser nutzen auch an diesen Tagen die kostenlose Ausleihe von Büchern.

An dieser Stelle möchten wir allen Ehrenamtlichen unseren herzlichen Dank aussprechen und setzen weiterhin auf ihren persönlichen Einsatz.

Senioren- und Behindertenbeirat Ludwigslust

Bild Ludwigslust
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Der Seniorenbeirat der Stadt Ludwigslust

Der Seniorenbeirat der Stadt Ludwigslust ist ein noch junges Gremium. 1999 auf Beschluss der Stadtvertretung gegründet, verstehen sich seine 15 Mitglieder als Bindeglied zwischen den SeniorInnen der Stadt und der Stadtverwaltung von Ludwigslust.

Die aus den verschiedensten Vereinen, Verbänden, Parteien und Kirchengemeinden stammenden Mitglieder haben in ihrer Tätigkeit im Seniorenbeirat vor allem die Probleme der Älteren und von Behinderungen betroffenen Menschen und deren Familien zu ihrem Anliegen gemacht. Diese Sorgen und Nöte zu erfahren und dann an die zuständigen Ausschüsse weiterzuleiten, ist die Hauptaufgabe des Beirates.

Über den Tellerrand hinausschauen, von den Erfahrungen anderer Seniorenbeiräte profitieren, das ist der zudem der Anspruch, dem sich auch der Ludwigsluster Seniorenbeirat stellt. So gibt es sehr positive Ergebnisse durch den Austausch mit den in Neustadt-Glewe, Boizenburg, Bad Doberan, Wismar und Ahrensburg tätigen Beiräten.

Einen Schwerpunkt in unserer Tätigkeit bildet das Thema „Mobilität im Alter“. Dazu wurden vor allem in den Stadtgebieten und Ortsteilen sehr viele Gesprächsrunden mit Senioren und Menschen mit Behinderungen durchgeführt. Wir sind der Auffassung, dass man mit den Betroffenen zunächst sehr intensiv sprechen muss, ein offenes Ohr für ihre Probleme und auch ihre Wünsche und Vorschläge haben muss. Erst dann kann man tätig werden und gemeinsam sehen, welche Möglichkeiten der Verbesserung es gibt.

 Aktivitäten der vergangenen Jahre:

  • Angebot von Sprechzeiten von Senioren
  • Aktive Mitarbeit im Kreisseniorenbeirat und in den Vereinen und Verbänden
  • Ständige Mitarbeit am Entwicklungskonzept zum betreuten und altersgerechten Wohnen
  • Zusammenarbeit mit dem Zebef e.V. zum Thema: Biete/Suche Hilfe
  • Schaffung von Patenschaften zwischen Schülern und Senioren in Pflegeheimen
  • Organisation von Veranstaltungen zu Themen wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament, Gesunde Ernährung, alternative Behandlungsmethoden, Knochenbrüche im Alter usw.
  • Teilnahme an Ehrenamts- und regionalen Messen
  • Jährlicher Erfahrungsaustausch mit den anderen Beratungsgremien der Stadt: dem Familienrat, dem Jugendbeirat und dem Ausschuss für Bildung und Soziales
  • Zusammenarbeit mit dem Familienrat und dem Jugendrat beim Umsetzen des Spielplatzkonzeptes
  • Ausarbeitung und Herausgabe des Stadtplans für ältere und von Behinderungen betroffene Menschen

Im Stadtplan für ältere und von Behinderung betroffene Menschen sind alle baulichen und strukturellen Veränderungen unserer Stadt eingearbeitet. Der Wegweiser gibt Anregung für Aktivitäten im Alltag. Neben den Möglichkeiten für notwendige Behördengänge, werden Anlaufstellen für die körperliche und geistige Beweglichkeit genannt. Und wenn’s im Leben nicht so läuft, dann findet man Rat im großen Komplex zur medizinischen Versorgung - Von Apotheken, bis hin zur Pflege.

Die Herausgabe des Wegweisers ist nun das Ende einer Legislaturperiode und ein schöner Abschluss einer gelungenen Arbeit.

weitere Beiräte:

Seniorenförderverein Raben-Steinfeld e.V.

Der Seniorenförderverein Raben Steinfeld e.V.

Der Seniorenförderverein Raben Steinfeld e.V. wurde 1995 gegründet und kann im Jahr 2015 auf sein nunmehr 20-jähriges Bestehen zurückblicken.

Die Angebote des Vereins an die Senioren des Ortes basieren auf der freiwilligen ehrenamtlichen Tätigkeit und hohem persönlichem Engagement seiner aktiven Fördermitglieder; sie umfassen neben der „Kontakthaltung“ zu den Senioren in ihren Wohnbereichen vor allem kulturelle Veranstaltungen und Fahrten, aber auch die Möglichkeit zu aktiver Betätigung in den verschiedenen Interessengruppen.

All diese Aktivitäten fördern die Entwicklung sozialer Kontakte und gleichzeitig auch die Integration zugezogener Senioren.

  • Weihnachtsfeiern, kulturelle Nachmittage und Theaterbesuche tragen zur Erhöhung der Lebensqualität der Raben Steinfelder Senioren bei.
  • Tages- und Halbtagesausflüge sowie Mehrtagesreisen dienen dem näheren Kennenlernen unserer Heimat.
  • Die Interessengruppen Sport, Wandern, Malen, Theaterbesuch, Tanz, Kartenspiele, Laienspiel, Alleinstehende und Gedächtnistraining bieten vielfältige Möglichkeiten zu Bewegung, Kreativität und Geselligkeit, d.h. aktiv zu bleiben und Vieles zu tun, für das bislang keine Zeit war.
  • Gratulationen zu Geburtstagen und Hochzeitsjubiläen mit selbst gestalteten Glückwunschkarten, Präsenten und jährlich bis zu 100 Besuchen sind fester Bestandteil der Vereinsarbeit.

Das vielseitige Wirken des gemeinnützigen Seniorenfördervereins Raben Steinfeld e.V. sollte nicht auf Reisen, kulturelle Erlebnisse und eigene Aktivitäten in den Interessengruppen reduziert werden, auch wenn allein schon diese quantitativen Aussagen beeindruckend sind.

Bedeutsamer sind vielmehr die persönlichen Begegnungen, die niveauvollen Gespräche auf Grund der gemeinsamen Erlebnisse, ein entwickeltes Bedürfnis zu gegenseitiger Hilfe, die unkomplizierte Integration neu hinzugezogener Senioren und die vielen entstandenen Freundschaften, also insgesamt ein höheres Lebensniveau.

Das praktizierte Grundanliegen, Senioren engagieren sich für Senioren, führte zu einem größeren gegenseitigen Verstehen, zu einem friedvollen Miteinander, zum Wohlbefinden und zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Das und vieles mehr sind die wichtigeren Ergebnisse einer beispielhaften Entwicklung in den vergangenen 20 Jahren.

Wir bedanken uns bei allen, die dies möglich machten und machen.